Sühendan Mengüç

Sühendan Mengüç

Malerin · Autorin · Reisende

Ein Leben, gewebt aus Farben, Worten und Wegen. Hier teile ich meine Bilder, meine Geschichten, meine Reisen und meine Gedanken über das Leben.

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Über mich

Über mich

Hallo, ich bin Sühendan. Ich verbringe mein Leben mit Malen, dem Schreiben von Geschichten und dem Reisen durch die Welt. Am lebendigsten fühle ich mich vor einer Leinwand oder in den Straßen einer Stadt, die ich noch nicht kenne.

Für mich ist Kunst eine Art, das Leben aufmerksamer zu sehen. Diese Seite ist ein kleines Tagebuch dieser Aufmerksamkeit: was ich sehe, was ich fühle und die Fragen, über die ich immer wieder nachdenke.

Bozburun — Sühendan Taşkın Mengüç

Mein Buch

Bozburun

Kennst du Bozburun?

112 Seiten · Meşe Kitaplığı · August 2022

Mein Erinnerungsbuch über das Dorf Bozburun und seine Menschen — einen Ort, in den ich mich in den 1980er Jahren verliebte —, erzählt in schlichter, herzlicher Sprache. Es trägt das stille Dorf und die fleißigen Menschen früherer Jahre in die Gegenwart.

Bilder

Die Farben und Augenblicke, die ich auf der Leinwand hinterlasse.

Geschichten

Kleine Momente und Erinnerungen aus meinem Leben.

Alltag in Deutschland

Die Renovierung des Nachbarn

Der Besitzer des Hauses gegenüber wollte die alte Außentreppe erneuern. Zwei Tage später kamen drei Arbeiter mit einem…

Der Besitzer des Hauses gegenüber wollte die alte Außentreppe erneuern. Zwei Tage später kamen drei Arbeiter mit einem Transporter voller Werkzeug und einem Container für den Schutt. Zuerst entfernten sie die Verkleidungssteine. Dann begannen sie, den darunterliegenden Beton mit Vorschlaghämmern zu zerschlagen. Von den fünf Stufen hatten sie nach all dem Hämmern nur eine geschafft. Ab und zu spürte ich von meinem Platz aus ein Beben. "Ist das ein Erdbeben?", dachte ich, erinnerte mich dann, dass es hier so etwas nicht gibt, und beruhigte mich. Mein Mann fing an zu schimpfen: "Baut ihr einen Bunker gegen Bombenangriffe oder was? Was soll das? Das ist eine Fünf-Stufen-Eingangstreppe. Wollen die oben drauf springen? So eine deutsche Gründlichkeit." Kurz darauf gaben die Arbeiter den Versuch auf, von Hand weiter zu zerschlagen. Am nächsten Tag brachten sie einen kleinen Raupenbrecher. Er hämmerte den ganzen Tag — TAK TAK TAK — und erledigte die restlichen vier Stufen. Am dritten Tag zerschlug er morgens die verbliebene Plattform vor der Tür. Dann kamen ein kleiner Bagger und eine mobile Toilette. Der Bagger lud die großen Betonbrocken der Treppe in den Container. Sie zäunten den Bereich um das Haus ab. Kein Staubkorn entkam. Jetzt haben sie angefangen, rund um das Haus zu graben. Ich glaube, jetzt kommt die Abdichtung.

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Erinnerung an eine Schreibklasse

Die gestrige Sitzung im ONLINE-SCHREIBHAUS bei YEŞİM CİMCOZ, die letzte Klasse des Jahres, ging über eine gewöhnliche…

Die gestrige Sitzung im ONLINE-SCHREIBHAUS bei YEŞİM CİMCOZ, die letzte Klasse des Jahres, ging über eine gewöhnliche Unterrichtsstunde hinaus. Alles floss wie von selbst, ein wenig spirituell, sanft, herzlich, lehrreich.. Meine liebe Yeşim ❤️

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Erinnerung an ein Chorkonzert

Gestern Abend war das Konzert des Chors, mit dem ich seit einem Jahr probe. Alle waren so glücklich. Es lief gut. Wir bekamen…

Gestern Abend war das Konzert des Chors, mit dem ich seit einem Jahr probe. Alle waren so glücklich. Es lief gut. Wir bekamen langen, herzlichen Applaus. Für mich war es eine schöne Erinnerung.

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Das Buch ist da

Es ist heute endlich erschienen. Ein Traum, an dem ich zwei Jahre lang, mitten in den Covid-Jahren, gearbeitet habe, ist wahr…

Es ist heute endlich erschienen. Ein Traum, an dem ich zwei Jahre lang, mitten in den Covid-Jahren, gearbeitet habe, ist wahr geworden.

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Reisen

30 Alben, 554 Fotos — von Hawaii bis Prag, Bozburun bis Istanbul.

Hawaii, 2014 Mallorca, 2008 Bodensee, September 2010 Prag, 2009 Aus meinen Erinnerungen Fotografien Rotterdam, Mai 2011 IJsselmeer, August 2011
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Momente

Kurze Aufnahmen und spontane Notizen aus meinem Instagram.

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Gedanken

Fragen über das Leben, über die ich immer wieder nachdenke.

Gestern war das Wetter rau. Der Hafen füllte sich mit Booten, die vor dem Sturm flüchteten. Früh am Morgen wehte der Wind aus OST. Jetzt hat er auf NORD gedreht. Selten für diese Jahreszeit. Auch die Farbe des Meeres ändert sich mit dem Wind. Jetzt ist sie indigoblau geworden. 🥰

Was ich heute in der Monet-Ausstellung im Städel Museum sah, berührte mich mehr als Monet selbst. Das Kind, das auf dem Boden zeichnete, entpuppte sich als lebendes Modell. Alle brauchten einen Moment, um zu begreifen, was echt war.

Mein Herz ist dort geblieben. Ich hätte auch dort geboren werden können. Geografie ist Schicksal.

Wenn ich mich schlecht fühle, richtet mich die Kunst wieder auf. Ich weiß nicht, wie ich ohne sie leben könnte!

Die Sonne ist weg. Das Licht hat sich verändert. Die Luft wurde kalt. Ich fror. Mein Platz ist eng. Der Rest ist für morgen.